Frankreich Teil 1 – Mont-Sainte-Odile PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 17. Juli 2014 um 20:08 Uhr


Morgens früh um 8 Uhr (für sonntags eine unchristliche Zeit) fuhren wir mit vollen Bus und guter Laune Richtung Elsass zum Kloster St, Odilie. Nach zweistündiger Busfahrt angekommen, machten wir erst mal einen Rundgang durch die schöne Klosteranlage um unsere eingeschlafenen Gelenke zu aktivieren. Danach versammelten wir uns und brachen zur Wanderung entlang der Heidenmauer auf. Die Heidenmauer umrundet mit einer Länge von 10 km den Gipfel des Odilienberges. Bei hochsommerlicher Temperatur ging es dann im Schatten der Bäume mal hoch, mal runter, stetig voran. Bei unserer Rast am „Männelstein“ (817m hoch mit einer herrlichen Aussicht) entdeckten wir ein noch glühendes Lagerfeuer, das wir versuchten mit mitgebrachtem Wasser zu löschen. Jedoch vergeblich – und da der Wald sehr trocken war, blieb uns nichts anderes übrig als die örtliche Feuerwehr zu verständigen. So wanderten wir weiter entlang der Heidenmauer und hörten schon bald die Sirenen der Feuerwehr näher kommen. Der Rundgang (1.Teil) endete am Kloster, wo wir dann auch die Feuerwehr antrafen. Ungefähr die Hälfte der Wanderer entschied sich bei ca. 30 Grad für die „Oma-Variante“ der Wanderung (Kurzwanderung ca. 6 km) – die Unerschrockenen brachen mit Wolfgang zum 2.Teil der Wanderung auf. Solange ließen wir es uns im Klosterhof bei einem kühlen Getränk gut gehen und hatten dabei natürlich noch die Gelegenheit das Kloster näher zu erkunden (Die heilige Odilia ist die Schutzpatronin des Elsass. Sie hat um das Jahr 700 das Kloster gegründet. In der Odilienkapelle ist ihr Grab. Neben den Klostergebäuden befindet sich eine überlebensgroße Sandsteinstatue der heiligen Odila) bis unsere „Hardcore-Wanderer“ zu uns kamen. Die durften dann natürlich auch noch verschnaufen und sich erfrischen, bevor wir dann mit dem Bus in Richtung Seebach aufbrachen. Dort erwartete uns schon „Monsieur Marmillod“ mit vielen verschiedenen Kreationen von Flammkuchen, die allesamt sehr gut schmeckten! Müde, aber glücklich und zufrieden kamen wir gegen 21 Uhr in Edenkoben an und schafften es (hoffentlich noch Alle) nach Hause – bevor ein Gewitter über uns hereinbrach.

Wanderführung: Wolfgang Hepp