Wanderbericht von Sonntag 25. Oktober 2014 „Große Dimbach Runde“ PDF Drucken E-Mail

Wie schon in der Wanderauschreibung beschrieben, hatten wir von Dimbach aus, gleich zu Beginn der Wanderung einen kleinen, aber knackigen Anstieg hinauf zur Hochebene „Auf dem Brett“. Der Weiterweg zur Rötzenberg-Hütte verlief dann aber wesentlich entspannter. In das Cramer-Haus zur Haupteinkehr gelangten wir zeitig vor dem großen Ansturm, so das keine größeren Wartezeiten auf das Essen in Kauf genommen werden mussten.

Entlang des „grünen Dreieck“ wanderten wir weiter zur Wasgau-Hütte, an der wir uns noch einen kleinen Boxenstop gönnten. Über Schwanheim, seiner sehr interessanten Kirche und dem Kreuzweg gelangten wir wieder zurück an unserem Ausgangspunkt in Dimbach, wo wir ebenfalls noch einen Blick in die dortige evangelische Kirche warfen.

Fazit: Eine sehr schöne Spät-Herbst Wanderung, die Wanderführerin sorgte für gutes Wetter und eine neue Mitwanderin, konnten wir auch begrüßen.

Wanderführung: Brigitte Förster

Wanderbericht: Wolfgang Renne

INFO Dimbach

Der Wasgauer-Sackgassenort, „Dynnebach“ wurde 1274 als Liegenschaft der Burg Lindelbrunn erstmals urkundlich erwähnt. Die Burg war im Besitz der Herren von Leiningen und da diese öfter erhöhten Geldberdarf hatten, wurde Lindelbrunn von Zeit zu Zeit verpachtet, was zur Folge hatte, dass die Dimbacher zeitweise zweimal den „Zehnt“ entrichtetn mussten. Einmal an die Leiniger und einmal an die Pächter von Lindelbrunn. Im Ortswappen kommt auch dies zum Ausdruck. Oben ein grüner Lindenbaum, unten das Rad der Leininger, getrennt durch eine Wellenlinie.

INFO Schwanheim

Am 25. März 1135 wurde Schwanheim in einer Schenkungsurkunde zwischen dem Mainzer Erzbischof und der Abtei Kingenmünster erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname stammt nicht von dem gleichnamigen Tier sondern von dem alten deutschen Wort „swanden“ ab, was so viel wie „roden“ bedeutet. Das Ortswappen zeigt einen goldenen Hirschkopf mit Kreuz und Geweih, auf blauen Grund. Der Hirschkopf mit dem Kreuz symbolisiert der Schutzpatron der Ortskirche Sankt Hubertus.