Bericht - Besuch des Westwall-Museums in Bad Bergzabern am 20. Februar Drucken
Donnerstag, den 21. März 2013 um 14:55 Uhr

Ein vollbesetzter Kleinbus brachte 28 interessierte Teilnehmer bequem von Edenkoben nach Bergzabern zum Westwall-Museum. Es handelt sich um zwei gut erhaltene, kurz vor dem 2. Weltkrieg als Teil des Westwalls im Oberotterbach-Abschnitt gebaute Bunker (Gegenseite Maginot-Linie), die ein eindrucksvolles Zeugnis über unsere jüngste Geschichte ablegen.

In einer engagierten Führung zeigte uns der Museumsdirektor höchstpersönlich anhand von Schautafeln, Karten, Fotos und diversen Ausstellungsstücken zunächst die Entwicklung des Festungsbaus in Deutschland, dann die geschichtlichen Hintergründe für den Bau des Westwalls sowie geografische und konstruktive Details, alles untermauert durch Bilder aus dem Leben der Zivilbevölkerung der Region zur jeweiligen Zeit.  Es folgte der Besuch eines voll eingerichteten Original-Artillerie-Bunkers mit  Geschützstand und Mannschaftsunterkunft, der einen starken Eindruck vom traurigen Dasein der damals hier stationierten Soldaten hinterließ.

 

Nach viel Information und fast zwei Stunden Bunkeratmosphäre bei konstanten 10°C waren alle reif für den gemütlichen Ausklang in einem „warmen“  Bergzabener Café.

Der Besuch hat sich gelohnt, da er auch in überzeugender Weise zeigt, in welch glücklichen Zeiten wir heute leben, nachdem aus unserem damaligen „Erbfeind“ Frankreich unser bester Freund und Verbündeter geworden ist.

Vielen Dank an Dorle und Rolf für die gute Organisation und Betreuung.

Besuchsbericht: Franz Wolf