Wanderbericht 01.05.2012 - "Zum Landsburgfest nach Obermoschel" Drucken

Früh ging es schon los. Pünktlich um 8Uhr startete unser Bus Richtung Alsenztal. Die eigentliche Wanderung starteten wir in Schönborn, einem kleinen Ort mit malerisch restaurierten Häusern. Der „neue“ Pfälzer-Höhensteig, diente uns als Orientierung.

Diesem folgten wir bis Obermoschel. Die erste Rucksackrast, hielten wir am „Langen Stein“ bzw. „Hühnenstein“. Es ist dies der größte und wahrscheinlich auch schönste Menhir der Pfalz. Hoch ist er 3,40m, breit 1,30m und dick 90 cm. Auf seiner Rückseite sind zwei Kreuze eingraviert, eins davon scheint schon ziemlich alt zu sein. Der Menhir hatte Jahrhunderte zerbrochen auf der Erde gelegen, bis er 1936 wieder aufgerichtet wurde. Er steht hoch am Südhang des Stahlberges und war wohl einst schon von Weitem sichtbar, als der Wald noch nicht existierte. In westlicher Richtung befindet sich noch ein Hügelgrab aus vorchristlicher Zeit. Der Weiterweg führte uns durch blühende Rapsfelder mit herrlichem Weitblick bis hinüber in das Tal der Nahe.Bevor wir den Festplatz erreichten, konnte, wer wollte noch einen Abstecher auf die nahegelegene Moschellandsburg machen. Die Burg stammte wie viele andere Burgen der Pfalz aus dem 12.Jh. und ist 1689 abgebrannt. In den den späten 1950`ger Jahren, wurden hier einige Szenen der Schinderhannes Verfilmung mit Curd Jürgens gedreht. Nachdem wir eifrig den kulinarischen Genüssen des Landsburgfestes zugesprochen hatten, brachte der Bus uns sicher nach Hause, sodass wir um ca. 18Uhr wieder in Edenkoben gelandet sind.

 

Fazit: Eine tolle Wanderung in einer Gegend, die nicht so oft frequentiert wird.

Wanderbericht: Wolfgang Renne
Wanderführung: Karin und Wilfried Dietz und PWV-Obermoschel