Wanderbericht 1. März „der Franzosenfelsen“ Drucken


Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden (Franz Kafka).
So wie die 18 Wanderer am 1. Frühlingsmärztag, die zu früher Morgenstunde „Im Letten“ einfielen bis auf 2 Wanderführer aus Lustadt, die später dazu kamen. Strategische und taktische Führung mit zum Teil steilsten Anstiegen zur Hohen Loog erfolgte durch unseren geschätzten und versierten Wanderguide Wolfgang Renne. Guter Hoffnung waren nicht nur die Frauen, sondern auch die Männer, das uns ein erlebnisreicher und erquicklicher Tag bevorstand. Auf ging`s !


Straßenkampferprobte Fahrzeuglenker- und innen chauffierten uns zum Parkplatz an der Maxburg, den Wolfgang mit seinem Weltmeisterboliden locker und ohne Navi auf Anhieb fand. Hier begrüßte uns, nicht zu früh und nicht zu spät, Wolfgang mit drei, vier messerscharf gesetzten Wörtern zur Wanderstrecke. Wir zappelten zum Nolten mit sehenswertem Blick unterwegs zur Wolfsburg. Mit energischem Tritt und Blick bergan ging es vorwärts zum „Franzosenfelsen“. Nach kurzer Rast, es gab keine „Suppe“ ging es flugs der Hohen Loog entgegen. Punkt 12 Uhr mittags erreichte die Vorhut diese. Wolfgang hatte für uns den Prunksaal reserviert, was auch sehr wohl nötig war, da allerlei wildes Volk die Hütte besetzt hielt. Nach ausladendem Gelage mit gesottenem, gebratenen und geselchtem, sowie einem äußerst notwendigen wiederbelebenden Trank erhoben wir uns schwerfällig zum schreiend auf uns zukommenden Abstieg zum Bildstock weiter zum Bürgermeisterfelsen und Parkplatz an der Maxburg. Hier rettete sich der überwiegende Teil der ausgedörrten Waldweggeher in die dortige Gaststätte. Weitere Ereignisse entziehen sich hier dem Wanderführer - Zwei Wanderern und dem Unterzeichner, da wir uns auf die Rückfahrt nach Edenkoben begaben. Nach 13 km Wanderstrecke und einem anspruchsvollen Anstieg – Dank an ALLE für die angeregte Unterhaltung, sowie Harmonie.


Wanderführer: Wolfgang Renne
Wanderbericht: Bernd Schneider