Wanderbericht 30.05.2010 - „Grenzgebiet Pfalz Elsaß" - Teil 3 Drucken
Sonntag, den 27. Juni 2010 um 07:04 Uhr

Wie schon so oft in diesem Jahr, waren auch zu dieser Wanderung die Wetterprognosen
nicht besonders rosig. In der Nacht zuvor regnete es auch noch sehr heftig. Auch am
Morgen war der Himmel noch dick mit Wolken verhangen, und der Haardtrand war kaum zu
sehen. ABER !  .....

wie es nun mal ist, Pfälzerwäldler sind nicht aus Zucker, und daher
trafen sich am Sonntagmorgen um 8Uhr30  27 Wanderinnen und Wanderer, um das
Pfälzisch-Elsässische Grenzgebiet zu erkunden. Mit dem Bus fuhren wir nach Ludwigswinkel.
Die Weitwanderer entstiegen hier dem Bus und wanderten dem ersten Etappenziel, dem
„bayr.Windsteinfelsen“ entgegen. Zunächst verlief der Weg relativ eben, die einzigen
Hindernisse auf unserem Weg waren oft riesige Pfützen, die es geschickt zu umwandern ging.
Nach ca. 4Km führte uns dann ein Serpentinenpfad steil bergauf. Aber nach ca. 20 Minuten
war auch dies geschafft und wir konnten vom Aussichtsfelsen „bayr. Windstein“ einen
herrlichen Blick in die Nordvogesen genießen. Und was machte das Wetter? Bis jetzt gab es
kein Regen, im Gegenteil, die Sonne hat sich ihren Weg durch die Wolken gebahnt.
Nach einer gemütlichen Rucksackrast folgten wir der weiß/blauen Markierung  leicht bergab
zum „Florenberger Hals“, ein Bergsattel direkt auf der Staatsgrenze. Hier erwartete uns der
zweite Anstieg des Tages. Wie hinauf zum „bayr. Windstein“ folgten wir auch hier einem
steilen Serpentinenpfad der ebenfalls nach ca. 20Minuten bezwungen war. Weiter führte uns
der Weg entlang imposanter Felsmassive bis hin zum Friedenskreuz. Hier bot sich uns ein
sonniger Blick in den Wasgau. Auf den Gipfel des Maimont zur Opferschale war es jetzt nicht
mehr weit. Nach einem letzten kurzen Anstieg war auch dies geschafft. Jetzt gelüstete es
jeden nach einer herzhaften Mahlzeit und einem kühlem Trunk. So steuerten wir nach einer
kurzen Kultur-Rast unser letztes Etappenziel, die Walthari-Klause in Petersbächel, an. Wir
hatten auch keine Steigungen mehr zu überwinden sondern wanderten in der Regel bergab und
erreichten das PWV-Haus nach ca. 45Minuten. Dort trafen wir dann auch wieder auf die bereits
eingetroffenen Kurzwanderer.
Ach ja, ........ während wir unser Essen genossen, fing es draußen doch noch an zu regnen.
Aber jetzt war es uns auch egal, die Wanderung hatten wir jedenfalls trocken überstanden.

Text u. Führung: Wolfgang Renne


Bericht der Kurzwanderer:

Die 8 Kurzwanderer erwanderten bei Ludwigswinkel den Skulpturenpfad. Anschließend, nach
einem kurzen Bustransfer sind wir bei Sonnenschein um den Saarbacherhammer herumgelaufen und
hatten viele schöne Einblicke auf den See.
Auch im Lokal der Abschlussrast, wo wir wieder auf die Weitwanderer trafen, fühlten wir uns 
wohl. Alle waren mit dem sehr erlebnisreichen Tag zufrieden.

Text und Führung: Ruth Groel u. Georg Eitel